Sätze


A schias g’schnachtz no.

Einen schönen Abend noch.

A steckl’s Feld.

Ein steiles Feld.

A steckl’ar Weg.

Ein steiler Weg.

Åft denk i allm u di.

Dann denke ich immer an dich.

Auf geat’s!

Auf geht’s. Fangen wir an.

Back’ ma ’s?

Gehen wir? (Bist du fertig?)

Bis auf spata.

Bis bald./ Bis später.

Bisch’ miad?

Bist du müde. Hast du zu wenig geschlafen?

Boat no!

Warte bitte noch.

De gonzn Boane dent ma wea.

Die ganzen Knochen tun mir weh.

De Moschbeang hent wetaschlachtig.

Die Blaubeeren sind schlecht wegen des Wetters.

Des duat se zu duck’e.

Das macht sie zu Fleiß.

Des ischt längscht scho g’schechn.

Das ist schon passiert.

Des ischt scho getu.

Das ist schon erledigt.

Der ischt rauschig g’wesn.

Er war betrunken.

Des hol i nacha oft eia.

Ich hole es nachher herein.

Des hun i schu.

Dies habe ich bereits.

Do kriag i an Uweiga.

Das macht mich an.

Du hosch ma weah getu!

Du hast mir weh getan!

Ha?

Entschuldigen Sie bitte, ich konnte Ihren Ausführungen nicht ganz folgen, können Sie das bitte nochmals wiederholen?

Geasch as Bette?

Gehst du ins Bett?

Glei’ wo i a bi.

Egal, wo ich auch bin.

Grad a so.

Gerade so. So als ob.

Guata Nocht!

Gute Nacht.

Hent de ban modang do?

Sind die Bauernleute beim Heu ernten da?

Hilfsch ma?

Hilfst du mir?

Hosch‘e …?

Hast du …?

Hosch‘e daweile?

Hast du Zeit?

I bi dirnig.

Mir ist schwindelig.

I bi leze beinanda.

Mir geht es nicht so gut.

I bi rauschig!

Ich habe etwas zu viel getrunken. (Alkohol)

I daschlofs nit.

Ich kann nicht schlafen.

I hoaß…

Mein Name ist …

I muas speibm!

Ich muss mich übergeben.

I mundl’d mi u.

Ich muss dringend auf die Toilette.

I hu a Kumma b’stellt.

Ich habe ein Zimmer gebucht.

I hu an Hunga.

Ich habe Hunger.

I hu an weah.

Ich habe Schmerzen

I hu mi (a bissl) verredet.

Ich habe mich (etwas) versprochen.

I hu mi vagongen.

Ich habe mir verirrt.

I hu kua daweile nimma.

Ich habe keine Zeit mehr

I hon kua daweile nit.

Ich habe keine Zeit.

I schleun mi!

Ich beeile mich.

I verstea nit Zillachtolerisch!

Ich verstehe kein Zillertalerisch.

Iaz deang ma Moschbeangen.

Jetzt gehen wir Blaubeeren plücken.

Iatz hon i gpibm. Schaug da den groß’n Speibhauf’n o.

Jetzt habe ich mich übergeben. Sieh dir nur das Malheur an.

Ischt eppas z‘ trogn?

Muss ich einkaufen gehen?

Jetzt ischt’s mehr aus, ha?

Jetzt ist es mal wieder vorbei, oder?

Jetzt woaß ig‘s mear

Jetzt ist es mir wieder eingefallen.

Lösch di Kechze o.

Blase die Kerze aus.

Los amöl zua.

Hör mir bitte zu.

Mi hot a Weggsl g’hickt.

Ich wurde von einer Wespe gestochen.

Mia ischt nit güat!

Ich fühle mich nicht besonders gut.

Mochesch ma des?

Machst, erledigst du mir das?

Nimmsch amöl?

Könntest du es bitte für mich nehmen/ halten?

Nit so hoakl.

Egal. Nicht (so) wichtig.

No ebbas …

Noch etwas …

Oft bi i mitn zegga volla zachling a da hoachndille ibang drischibl ochn g’stofelt.

Dann bin ich mit dem Korb voller Pilze am Dachboden über die Türschwelle hinuntergestolpert!

Oft dann (gemma).

Na dann (gehen wir).

Oft hent ma z‘ Mittog ess’n gangen.

Dann sind wir zum Mittagessen gegangen.

Oft kimm’ i dia amöl

Wenn ich Zeit habe, schaue ich mal bei dir vorbei.

Olle Toge.

Jeden Tag.

Ruck no a bissal!

Rutsch/Rücke bitte noch ein wenig.

’S eachte/ letzsche Mol.

Das erste/ letze Mal.

’S ischt spate woag’n.

Es ist spät geworden.

Schaug’sche amöl.

Kannst du bitte einmal schauen?

Schiach eichn as Scheid an Öfn!

Schüre bitte den Ofen nach.

Schleun di!

Beeile dich!

Schnauft a no?

Lebt er noch?

Stabzuckr stam.

Etwas mit Puderzucker bestäuben.

Tua mi hi!

Bring mich bitte hin.

Un’an’Oacht.

Irgendwo.

Wia soat ma auf Zillachtolerisch?

Wie sagt man auf Zillertalerisch?

Wia teuer hent ’se?

Wie viel kosten sie?